

In offenen Systemen wie Reservoirs, Brunnen oder natürlichen Gewässern unterliegt die Wasserqualität kontinuierlichen Veränderungen. Einflussfaktoren wie Witterung, Temperatur oder externe Einträge führen zu dynamischen Prozessen, die sich direkt auf den Zustand des Wassers auswirken.
Ohne durchgängige Überwachung bleiben diese Veränderungen oft lange unerkannt. Abweichungen werden erst sichtbar, wenn sie bereits operative Auswirkungen haben – etwa durch erhöhten Aufwand in der Aufbereitung oder potenzielle Risiken für die Versorgungssicherheit.
In vielen Anwendungen basieren Entscheidungen noch immer auf punktuellen Messungen. Diese liefern jedoch lediglich Momentaufnahmen und ermöglichen keine fundierte Bewertung von Entwicklungen oder Trends.

Mit UNIMON stellt die GWF AG eine Lösung für das kontinuierliche Monitoring der Wasserqualität in offenen Systemen bereit. Relevante Parameter werden in Echtzeit erfasst, verarbeitet und zentral zur Verfügung gestellt.
Dies ermöglicht eine transparente Sicht auf den aktuellen Systemzustand sowie auf zeitliche Entwicklungen. Veränderungen können frühzeitig erkannt und nachvollzogen werden.

Die kontinuierliche Datenverfügbarkeit schafft die Grundlage für einen proaktiven Anlagenbetrieb. Entscheidungen basieren nicht mehr auf Einzelmessungen, sondern auf belastbaren, kontinuierlichen Datenreihen.
Dadurch lassen sich Massnahmen gezielt planen, Betriebsprozesse optimieren und Risiken frühzeitig minimieren.

