
Florian Strasser
CEO & Chairman
Seit über 125 Jahren zählen wir als Schweizer Familienunternehmen zu den führenden Anbietern innovativer Lösungen von Mess- und Regeltechnik. Mit unserer Kompetenz setzen wir uns für das nachhaltige Management der wertvollen Ressourcen Wasser, Gas, Strom sowie Wärme und Kälte ein.

Seit 1899 haben wir unseren Hauptsitz in Luzern und bedienen von hier aus mit landesweiten Verkaufsberatern den Schweizer Markt und internationale Key Accounts. Aus unseren Tochterunternehmen und mit Hilfe unseres globalen Partnernetzwerk bringen wir unsere Technologien zu unseren Kunden rund um den Globus. Als international tätiges Unternehmen mit eigener Forschung und Entwicklung und Produktion leisten wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit wertvollen Ressourcen.
Wir verbinden technologische Exzellenz mit einer klaren Vision: Den Aufbau einer wasserpositiven Welt, die mit nachhaltigen Energien angetrieben wird. Unsere technologiebegeisterte Community entwickelt Lösungen, die Prozesse effizienter und somit den Umgang mit wertvollen Ressourcen nachhaltiger machen. Als Familienunternehmen setzen wir auf langfristige und aufrichtige Partnerschaften und definieren uns über gemeinsamen Erfolg.
Unser Antrieb ist der verantwortungsvolle Umgang mit den wertvollen Ressourcen Wasser und Energie. Wir bieten Lösungen an, die datengetriebene Transparenz schaffen, Effizienz steigern und Nachhaltigkeit messbar machen.
Innovation ist Teil unserer DNA. Unsere technologiebegeisterten Mitarbeitenden setzen neue Standards in der Mess- und Kommunikationstechnik. Dabei entstehen Lösungen, die komplexe Systeme vereinfachen und Ressourcenmanagement neu denken.
Wir pflegen wertvolle Beziehungen - bei GWF untereinander und mit unseren externen Stakeholdern. Wir arbeiten eng mit Versorgungsunternehmen, Industriepartnern, Forschungsinstitutionen und internationalen Organisationen zusammen. Durch offene Zusammenarbeit entstehen praxisnahe Lösungen, die weltweit Wirkung entfalten können.
Verantwortung ist für uns mehr als ein Wert – sie ist Haltung. Wir wahren höchste ethische Standards in all unseren Aktivitäten. Wir handeln loyal, ehrlich und respektvoll gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitenden und Partnern.
Wir sind stolz darauf, dass unsere Lösungen Teil der kritischen Infrastruktur moderner Gesellschaften sind. Qualität, Präzision und Verlässlichkeit sind deshalb unser Anspruch. Wir setzen auf gelebte Exzellenz, um stets Spitzenleistung zu bieten.
Wir sind immer auf der Suche nach talentierten Kolleginnen und Kollegen, die mit uns etwas bewegen wollen. Wer unternehmerisch denkt, Verantwortung übernimmt und Freude daran hat, an Lösungen für unsere wertvollen Ressourcen mitzuwirken, findet bei uns das ideale Umfeld für eine erfolgreiche Karriere in unterschiedlichen Fachbereichen.
Was 1899 als Schweizer Ableger eines Unternehmens für Messgeräte begann, hat sich zu einem international führenden Anbieter für Wasser- und Energielösungen entwickelt. Unsere Geschichte ist geprägt von technischem Pioniergeist und stetiger Weiterentwicklung.
Im Jahr 1899 gründen Johannes Elster und Emil Haas in Luzern die „Gasmesserfabrik Luzern, Elster & Co., in Luzern“. Inspiriert vom Blick auf den Pilatus und der Idee, die Schweizer Gaswirtschaft mit neuer Technologie zu unterstützen, legen sie den Grundstein für die GWF – mit der Fertigung von Gaszählern, Gaslampen und Strassenlaternen.
Mit dem wachsenden Bedarf an technischen Lösungen erweitern wir unsere Gasproduktpalette und stärken die Marktposition der GWF. Doch der Wandel hin zur Elektrifizierung. insbesondere bei der Strassenbeleuchtung, setzt Gas als Energieträger zunehmend unter Druck. Die GWF reagiert mit Innovationsgeist, richtet sich strategisch neu aus und beginnt, neue Geschäftsfelder zu erschliessen.
Wir erweitern unser Geschäftsfeld und beginnen mit dem Verkauf von Wasserzählern. Während die GWF zuerst in Lizenz auf die «Wasseruhren» des befreundeten Siemens-Konzerns zurückgreift, entwickeln wir später die ersten eigenen Wasserzähler-Modelle. Der erste Trockenläufer «Rigi» und der erste Nassläufer «Reuss» setzen neue Massstäbe in Präzision und Zuverlässigkeit und prägen den Markt über viele Jahre.
Mit der Namensänderung zu «Gas- & Wassermesserfabrik A.G., Luzern, Elster & Co.» wird die Geschäftserweiterung auch offiziell sichtbar. Damit legen wir den Grundstein für unseren heutigen Namen «GWF AG» und unsere Rolle als führende Anbieterin für Wasser- und Energielösungen.
Die Weltwirtschaftskrise stellt auch uns vor grosse Herausforderungen. Mit Einfallsreichtum und Anpassungsfähigkeit reagiert die GWF auf die schwierigen Marktbedingungen, entwickelt zuerst noch neue Produkte und nutzt anschliessend vorhandene Ressourcen kreativ. Mit der Produktion von Kochkisten und Spritzkannen aus alten Gaszählern, einer Brief-Frankiermaschine sowie gasbeheizte Warmwasserapparaten hält man den Betrieb aufrecht und sichert so die Zukunft.
Trotz Rohstoffknappheit und logistischer Schwierigkeiten während des Zweiten Weltkriegs gelingt es uns, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Mit Engagement und technischer Kompetenz produziert die GWF weiterhin wichtige Komponenten für die Wasser- und Energieversorgung und trägt so zur Versorgungssicherheit in einer schwierigen Zeit bei.
Nach dem Krieg eröffnen sich neue Chancen: Immer mehr Haushalte erhalten gemessene Wasseranschlüsse. In Zusammenarbeit mit der Wasserversorgung Zürich entwickelt GWF einen neuen Wasserzähler für den Privatgebrauch, einen Nassläufer mit Rollenzählwerk. Ein wichtiger Meilenstein, der die Marktposition stärkt und die Basis für zukünftige Innovationen legt.
Nach den schwierigen Kriegsjahren erleben wir eine Phase des vorsichtigen Wachstums. Die GWF konzentriert sich auf die Produktion von Wasser- und Gaszählern, die zunehmend auch in den Nachbarländern gefragt sind.
Ende der 1950er Jahre entwickelt die GWF einen neuen Trockenläufer-Wasserzähler mit Magnetübertragung. Das innovative Messprinzip sorgt für höhere Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit. Diese technologische Neuerung sichert uns einen entscheidenden Vorsprung und eröffnet neue Märkte im In- und Ausland.
In den 1960er Jahren erlebt GWF eine Phase des Aufschwungs. Das Unternehmen modernisiert die Produktion, erweitert seine Kapazitäten und etabliert sich als verlässlicher Partner von Versorgungsunternehmen.
Ein Grossfeuer zerstört 1964 bedeutende Teile der Produktion und verursacht erheblichen Schaden. Dank schneller Reaktion und unermüdlichem Einsatz der Mitarbeitenden kann die Produktion jedoch rasch wieder aufgenommen werden. Die Ereignisse unterstreichen die Widerstandskraft und Anpassungsfähigkeit der GWF.
Die Jahre sind geprägt von wirtschaftlichen Turbulenzen und steigenden Energiekosten. Die GWF bleibt jedoch dank klarer Ausrichtung auf Qualität, Nachhaltigkeit und starke internationale Beziehungen als verlässlicher Partner wettbewerbsfähig.
Die GWF erreicht Mitte der 1970er Jahre eine Jahresproduktion von rund 70’000 Wasserzählern und 8’000 Gaszählern. Rückgänge in einzelnen Produktsegmenten werden durch Anpassungen in der Fertigung ausgeglichen. Der Fokus liegt zunehmend auf Kernprodukten der wertvollen Ressource Wasser.
Ein Jahrzehnt von Wachstum und technologischer Weiterentwicklung: Wir setzen konsequent auf Qualität und Innovation und erreichen 1988 ein Produktionsvolumen von 150’000 Zählern. Strenge Prüfverfahren festigen den Ruf der GWF als zuverlässiger Hersteller hochwertiger Messgeräte.
Trotz zunehmender Globalisierung bleibt die Produktion in Luzern. Die GWF steht damit bewusst für Schweizer Qualität und lokale Handwerkskompetenz ein. Zum 90-jährigen Jubiläum 1989 zählt GWF 160 Mitarbeitende, deren Engagement und Fachwissen den nachhaltigen Erfolg sichern.
Mit der Einführung des patentierten GWFcoder® gelingt 1997 ein technologischer Meilenstein. Das System ermöglicht eine automatische Zählerauslesung ohne Batterie und steigert die Effizienz der Messstelle erheblich.
Die GWF erweitert ihr Sortiment durch eigene technologische Entwicklungen, darunter ein magnetischer Induktivzähler für kleine Nennweiten. Das Angebot wächst auf über 2’000 Artikel, die in mehr als 20 Länder exportiert werden.
Die Dekade ist geprägt vom Fokus auf Fernauslesung und Signalübertragung. Die GWF setzt neue Standards mit Systemen, welche die Messdaten direkt am Zähler erfassen und an die Aussenwand des Gebäudes übertragen. Damit nehmen wir eine führende Rolle ein, während die Bedeutung der Messung wertvoller Ressourcen stetig zunimmt.
Die GWF wird erste offizielle EU-Eichabfertigungsstelle für Gas- und Wasserzähler sowie Volumenmessteile in der Schweiz. Wir verkürzen damit die Lieferzeiten für unsere Kunden aus der Schweiz entscheidend.
In den 1980er Jahren etabliert sich GWF als anerkannte Prüfstelle für Gas- und Wärmezähler. Die enge Zusammenarbeit mit Behörden und Versorgungsunternehmen und die hohe Messgenauigkeit stärken das Vertrauen der Branche.
Die GWF erreicht einen bedeutenden Meilenstein: Eine Million verkaufte Zählwerke bestätigen die hohe Qualität der Produkte und das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Technologien des Unternehmens. Um die hohe internationale Nachfrage zu sichern werden die Produktionskapazitäten erweitert.
Mit der Einführung eigener Funkmodule für Smart Metering setzt GWF neue Standards in der automatisierten Datenerfassung. Die Module ermöglichen eine zuverlässige Übertragung von Messdaten ohne manuelle Ablesung und markieren den Einstieg in die digitale Messwelt.
Mit dem Branding «Swiss. Smart. Simple.» schärft GWF ihr Profil als Anbieterin von Schweizer Qualität, intelligenter Technologie und benutzerfreundlichen Lösungen. Diese neue Ausrichtung dokumentiert unseren Wandel vom reinen Messgerätehersteller zum innovativen Technologie- und Lösungspartner.
Die GWF wird als erstes Unternehmen in der Wasser-, Gas- und Wärmezählerindustrie mit dem Zertifikat der Qualitätsmanagement-Norm ISO 9001 ausgezeichnet.
Die GWF wächst kontinuierlich zu einem Vollanbieter für die Messung und das Management wertvoller Ressourcen heran – neu führen wir auch Elektrizität im Porfolio. Das Produktangebot umfasst mittlerweile rund 5’000 Artikel und spiegelt die zunehmende Bedeutung integrierter Lösungen am Markt wider.
Mit der Einführung des MTKcoder®, des RCM-Modul und der Entwicklung des 8-Rollenzählwerks erzielt GWF technologische Durchbrüche für Europa und Nordamerika. Erstmals ist auch die litergenaue Auflösung an der Messstelle möglich.
Im Jahr 2014 übernimmt die 6. Generation der Inhaberfamilie und führt die GWF als familiengeführtes Unternehmen weiter. Der Führungswechsel steht für Kontinuität: Langfristiges Denken und die klare Ausrichtung auf Innovation und nachhaltiges Wachstum bleiben die zentralen Themen.
Die GWF erweitert ihr Technologieportfolio gezielt um Ultraschall- und Radartechnologien. Mit diesen innovativen Messverfahren baut das Unternehmen seine Stellung als Anbieter präziser und zuverlässiger Lösungen im Wasser- und Energiezyklus weiter aus.
2018 erweitert GWF ihr technologisches Portfolio durch die Integration der Messtechnologien der Hydrovision. Damit stärkt das Unternehmen seine Kompetenz in den Bereichen Abwasser, Bewässerung, Hydrologie, Wasserkraft und-versorgung und erschliesst damit neue Anwendungsfelder entlang des gesamten Wasserzyklus.
Die GWF baut einen eigenen Entwicklungsstandort in Thessaloniki, Griechenland auf. Das neue Kompetenzzentrum stärkt Forschung und Technologieentwicklung und erweitert die Innovationskraft des Unternehmens durch ein internationales, interdisziplinäres Team.
Ab 2015 stärkt GWF ihre organisatorische und technologische Basis durch zentrale Zertifizierungen wie ISO für ein integriertes Managementsystem sowie ATEX für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen.
Parallel dazu intensiviert GWF ihre Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern. Durch den Ausbau strategischer Kooperationen in allen Geschäftsfeldern stärkt das Unternehmen seine Marktpräsenz und erweitert sein Leistungsangebot für die Versorgungswirtschaft konstant.
2021 erweitert GWF ihre internationale Präsenz mit neuen Standorten in Bedford (UK) und Poznań (Polen). Die Expansion stärkt die Nähe zu Kundinnen und Kunden und unterstützt das weitere Wachstum in UK & Irland und Zentral- und Osteuropa.
Im selben Jahr wird GWF von der Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz mit dem Innovationspreis ausgezeichnet. Die Ehrung würdigt die Entwicklung des SONICO® EDGE, einer wegweisenden Ultraschalltechnologie mit hoher Präzision.
Zwischen 2015 und 2022 wächst die GWF von 130 auf 250 Mitarbeitende und erweitert zugleich ihr Portfolio stark. Dank des starken internationalen Wachstums wird es notwendig auch am Hauptsitz in Luzern die infrastrukturellen Kapazitäten auszubauen. Die Übernahme des angrenzenden Grundstücks schafft Raum für zusätzliche Entwicklungs-, Produktions- und Kollaborationsflächen.
Es geht Schlag auf Schlag: Die GWF erweitert 2022 ihr Netzwerk erneut und eröffnet Standorte in Wien, Österreich und Ocala FL, USA. Damit stärkt das Unternehmen seine globale Präsenz und unterstützt Kundinnen und Kunden in wichtigen internationalen Märkten noch direkter.
Die GWF erhält die Great-Place-to-Work-Zertifizierung. Sie bestätigt unser Engagement für ein wertschätzendes Arbeitsumfeld, eine offene Kultur und starke Zusammenarbeit innerhalb der Teams.
Die GWF tritt dem UN Global Compact Network Switzerland & Liechtenstein bei und bekennt sich zu den 17 Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen und unterstreicht damit den eigenen Kurs auf langfristiges und verantwortungsvolles Wachstum.
Im Jahr 2025 erweitert GWF ihr Portfolio um einen eigenen statischen Hauswasserzähler der nächsten Generation: Den SONICO® NANO. Das Messgerät besticht mit seiner präzisen Ultraschalltechnologie, kompakter Bauweise und Recyclierbarkeit.
Die GWF stärkt ihre Marktposition durch die Übernahme der UNIMON im Bereich Wasserqualität und der GMT für den Bereich Gasdruckregler und -messung. Die gezielten Akquisationen erweitern das Technologie- und Serviceportfolio und vertiefen die Kompetenz entlang des gesamten Wasser- und Gaskreislaufs.
Die GWF entwickelt auch künftig intelligente Mess- und Datenlösungen, die Wasser und Energie effizienter nutzbar machen und vernetzte Infrastrukturen unterstützen. Mit Fokus auf Innovation, Qualität und Nachhaltigkeit gestalten wir aktiv den Wandel und schaffen Lösungen für die Anforderungen von heute und morgen.
Unsere Führungskräfte prägen unser Unternehmen mit klarer Vision und Verantwortung. Sie schaffen die Grundlage für eine Organisation, die nachhaltig wächst und Zukunftstechnologien erfolgreich vorantreibt.
Wir engagieren uns in Fachverbänden und bringen unsere Expertise in branchenrelevante und gesellschaftliche Dialoge ein. Dabei setzten wir uns für nachhaltige Entwicklungen, verantwortungsvolles Handeln und faire Rahmenbedingungen ein.

