
Mit i2O Advanced Pressure Management regeln Sie den Druck in Ihrem Wasserversorgungsnetz präzise und per Fernsteuerung. Die automatische Druckoptimierung reduziert Leckagen, Rohrbrüche und den Energieverbrauch und verlängert die Nutzungsdauer Ihrer Netzinfrastruktur.

i2O Advanced Pressure Management ist unsere Lösung für die Fernsteuerung und automatische Optimierung des Drucks in Wasserversorgungsnetzen. Sie verbindet Netztransparenz und intelligente Analysen mit zuverlässigen Datenloggern und PRV-Controllern. So versorgen Sie Ihre Kundinnen und Kunden mit genau dem erforderlichen Mindestdruck und nicht mehr. Das reduziert Leckagen, Rohrbrüche und Betriebskosten.
Der Druck wird automatisch und kontinuierlich optimiert, basierend auf den aktuellen Verbrauchsmustern und den Betriebseigenschaften jeder Zone Ihres Netzes. Unsere patentierten Technologien sind gezielt darauf ausgelegt, keine transienten Druckereignisse auszulösen, die Rohrbrüche verursachen können.
Unsere Lösungen für Datenlogging und Druckmanagement sind in einer einzigen, netzweiten und intuitiven Cloud-Plattform zusammengeführt.
Die Plattform ist sicher, einfach zu bedienen und für das tägliche operative Netzmanagement konzipiert. Mehrere Benutzerinnen und Benutzer greifen bedarfsgerecht auf die Daten zu.
Die Lösung ist auf unternehmensweite Skalierbarkeit und Flexibilität ausgelegt und passt sich den Anforderungen jedes Netzabschnitts an.
Die Plattform ist darauf ausgelegt, die Gesamtbetriebskosten (TCO) Ihres Druckmanagements noch weiter zu senken.
Intelligentes Druckmanagement ist ein schrittweiser Prozess. Starten Sie in jeder Zone Ihres Netzes auf der passenden Stufe und erweitern Sie, sobald sich Ihre Anforderungen ändern. Unsere Controller sind herstellerunabhängig und mit Druckminderventilen (PRV) aller Marken einsetzbar.

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Die Reduktion von Wasserverlusten beginnt mit einer Wasserbilanz, die reale Verluste wie Leckagen und Rohrbrüche von scheinbaren Verlusten wie Messfehlern und unerlaubten Entnahmen trennt. Die Unterteilung des Netzes in Messzonen (DMA) ermöglicht es, Verluste zu lokalisieren, Zonen zu priorisieren und Fortschritte über die Zeit zu verfolgen. Die wirksamsten Massnahmen gegen reale Verluste sind Druckmanagement, aktive Leckortung, schnelle und fachgerechte Reparaturen sowie gezielte Leitungserneuerung. Das Druckmanagement sticht dabei hervor, weil es die Leckagen in einer ganzen Zone sofort und ohne Aufgrabungen reduziert. Die GWF unterstützt Wasserversorger mit i2O Advanced Pressure Management, das Hard- und Software für die Druckregelung kombiniert, um Wasserverluste im gesamten Netz zu reduzieren.
Der Austrittsvolumenstrom jeder Leckage steigt mit dem Druck. Überdruck in einer Versorgungszone erhöht deshalb direkt die verlorene Wassermenge. Das Druckmanagement senkt den Netzdruck auf das Minimum, das für eine zuverlässige Versorgung aller Kundinnen und Kunden erforderlich ist, insbesondere nachts, wenn der Verbrauch tief ist und der Druck sonst ansteigen würde. Eine zeit-, durchfluss- oder messwertabhängige Druckregelung am kritischen Punkt einer Zone hält das Versorgungsniveau stabil und reduziert gleichzeitig die Verluste aus bestehenden Leckagen. Zudem verlangsamt ein tieferer und stabilerer Druck die Entstehung neuer Leckagen. Mit der i2O-Lösung bietet die GWF Druckmanagement für Wasserversorgungsnetze mit zeitgesteuerter, durchflussabhängiger und auf den kritischen Punkt bezogener Regelung.
Rohrbrüche entstehen häufig durch eine Kombination aus alternden Leitungen, hohem Betriebsdruck und Druckstössen, also plötzlichen Druckänderungen infolge von Schieberbetätigungen, Pumpenstarts oder Verbrauchsspitzen. Während die Leitungserneuerung den Netzzustand langfristig verbessert, kann das Druckmanagement die Bruchhäufigkeit kurzfristig senken, indem es den mittleren Druck reduziert und abrupte Druckänderungen vermeidet. Eine kontinuierliche Druckaufzeichnung hilft, Zonen mit Instabilitäten und Druckstössen zu erkennen, bevor es zu Schäden kommt. Schrittweise, kontrollierte Druckanpassungen an PRV und Pumpwerken reduzieren die Belastung von Leitungen, Verbindungen und Formstücken. Die GWF unterstützt Wasserversorger mit i2O-Lösungen für die Druckregelung, die den Netzdruck optimieren, ohne bruchfördernde Druckstösse auszulösen.
Ja. Vorgesteuerte, membranbetätigte Druckminderventile (PRV) in Wasserverteilnetzen lassen sich in der Regel für die Fernsteuerung nachrüsten, ohne das Ventil selbst zu ersetzen. Ein elektronisch verstellbares Pilotventil übernimmt die Steuerung des PRV, während ein Regel-Logger Druck und Durchfluss misst und über das Mobilfunknetz mit einer zentralen Plattform kommuniziert. Das Betriebspersonal kann den Ausgangsdruck anschliessend vom Büro aus ändern, zeitlich planen oder automatisch optimieren, statt die Ventile vor Ort einzustellen. So lässt sich das Druckmanagement mit geringem Installationsaufwand auf viele PRV-Standorte ausweiten. Mit der i2O-Lösung bietet die GWF einen Regel-Logger und ein fortschrittliches Pilotventil für membranbetätigte PRV in Durchgangsform mit Nennweiten über 50 mm.
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